notAllAboutMe >
- Prototyp -
für smaPho

 

notAllAboutMe

Warum wird die Flagge immer mal wieder schwarz?

Schwarz steht für DEN Zeitraum in meinem Kopf, in dem ich NICHT an IHN denke.



Was ist Liebe?

Und dann noch die Liebe eines "anscheinend" Mannes zu einem "gewiss" Mann.

Ich weiß es nicht - woher auch! - , was MENSCHEN darunter verstehen, und hör' daher auch gleich auf, darüber zu reden.

Nur in einem Punkte bin ich mit Denjenigen einig, die meinen, dass es sich dabei um zwei Hälften geht, von Den zumindest Eine NICHT ohne die Andere funktionieren kann. Ich bin so eine Hälfte, NUR - ich kann gewiss sagen, dass ich meine "andere Hälfte" NICHT besitzen will, auch nicht mit nach Hause nehmen, und schon gar nicht vor meine Karre(n) spannen - insbesondere NICHT vor die "Sexuelle".

Also bleiben "wir" uns einig LEDIGLICH bei dem Begriff "zwei Hälften", aber nicht, sobald es darum geht, was MIT oder AUS diesen Hälften werden soll.

Daher nenne'ich meine überGroßen Gefühle einfach "schwere psychische Abhängigkeit" und gut ist. Was NICHT GUT ist, ist die Tatsache, dass diese Abhängigkeit mich in den Wahnsinn treibt, weil mir die VERBINDUNG zu meiner anderen Hälfte verwehrt bleibt.

Un' glaubtMirMa' - es lässt sich kaum leben mit einer Hälfte, wenn man weiß, dass die Andere existiert!

Trotzdem - es ist KEIN HerzensDING, wie man sonst so zu sagen pflegt. Es ist wie eine DrogenAbHängigkeit, und es ist ein DAUERZUSTAND, und KEIN bloßes Gefühl!

Einen hau'ich dann aber doch noch raus: Es ist zweifelsOhne meine JAHRHUNDERTLIEBE - ganz klar. (Mein "Leben" teilt sich ja auf zwei davon.)



Ich bin gerade mitten im "NestBau" für mein "neues Kind" hier, und daher ziemlich leicht zu verzetteln, andererSeits darf ich mir GERADE HIER keinen Fehler erlauben. Also lass' ich das erst einMal ganz, etwas Neues dazu zu schreiben - schließlich habe ich darüber bereits - !hahneBüchen! - bücherWeise geschrieben. Darüber, was mich Tag und Nacht "auf Trab" hält, und Das bereits seit - gleich - zwei Jahren (Anf. Aug. ist es soweit).

HeulSusie wie ich bin, füge ich hier nur hinzu, dass ich auch "schön" heulen kann, und Das ist, wenn ich "schön" an Ihn denke. Manchmal werden es dann sogar "GlücksKrokodilsTränen". Es ist verdammt schön, auf diese Weise abhängig zu sein - es fühlt sich tatsächlich an wie ein neues Leben. Nur, die traurige Frage bleibt: Was soll ich mit (m)einem neuen Leben, wenn ich's nicht leben darf?! Denn, NIEMAND will davon und -rüber etwas wissen! Weder Er noch jemand sonst.

Um mich ansatzweise zu verstehen, müsste man sich vorstellen, dass man "davon lebt", sehr viel bis "alles" für diesen Einen zu tun, aber man darf es NICHT! Nichts davon!

Es scheinen wieder Mal die "ungeschriebenen Regeln der Menschen" zu sein, die ich als Autist natürlich NICHT kenne, aber auch NICHT kennen will, weil Diese ja nur drosseln, einengen, alles verkomplizieren, die Sachen mit verkehrten Namen nennen und schließlich nur da sind, um Angst und Schrecken zu verbreiten. So sehe ich nun mal die Menschen leben.

Jetzt aber genug der Rede dieser Art. Bevor ich mich hier noch um Kop'&Kragen...



Nachfolgend bring'ich einfach die drei schönsten Stellen aus meinen Schriften:



Was ist Liebe? Nicht zu wissen, warum man Einen liebt, nichts dagegen tun zu können, Das aber auch nicht wollen; darin gefangen zu sein, Ihn nicht als den Schönsten und den Charmantesten zu wissen, und trotzdem als DEN RICHTIGSTEN und WICHTIGSTEN; alles für diesen Einen tun zu können und auch wollen, nichts dafür zu erwarten - hoffen darf man! - , und natürlich sich dabei obendrauf noch überglücklich zu fühlen - DAS IST LIEBE!                   Liebe, die auch alles verzeiht. Allgemeingültig.

Die Psychiater nennen es übrigens Psychose - weil man seinen Selbst dabei "vergisst".

Das ist aber DER SINN der SACHE! Zwei können schließlich nur Eins werden, wenn man in seinem Selbst Platz für den Anderen macht. Anderenfalls kann man das wirklich nur beim Sex. Und das würde MIR NIEMALS reichen!

                          -       -       -

Ik hab' meenEm ja jeschriebe' jehabt, dattEr zwar keen Gott für mich is', abba ich all meene Bedürfnisse, was eenen Gott anbelangt, sehr gut "an" Ihm befrieden kann. Ik kann an Ihn glauben, auf Ihn hoffen, Ihn anbeten, Ihn anhimmöln, Ihm Jeld schenken, "Lieda" übba Ihn "singen" (Das hier!), Seenen Namen un' sogar "Er" un' "Ihm Sein" groß schreiben, Ihn befürchten, um seene Gnade bangen - meen Lebe' isch' in Seener Hand - so fühlt es sich jedenfalls an - ,

un' letztlich das Wichtigste - ik kann mik so kleen, bedeutungs- un' hilflos fühlen, un' zwar NUR wegen Ihm.

                          -       -       -



Bevor ich mit dem Ursprung dieses Büchsken weitermache, sei noch klargestellt: Es dreht sich hier um eine Liebesbeziehung von dem achtjährigen paulinsche zu einem - gefühlt - Zwölfjährigen (in der Tat issEr ü 30), un' diese Liebesbeziehung ist ziemlich klar einseitig. Dat stört dat paulinsche aber keinster Weise. Würd' mich selbst auch nich'. Die Einseitigkeit jener Beziehungen ist nun mal die Realität, der die Meisten - ich auch - entfliehen wollen. Es stört mich aber auch nicht, weil ich Ihn ja nicht haben, besitzen will. Er soll ruhig Sein Ding machen, und ich mein. Nur, ich muss es haben, dass mein Ding Ihm zugute kommt. Nich' "dat Ding" - dat Anderet - Das, was ich mache.

                      -       -       -



Und hier noch jede Menge "Theorie":

Es ist also eine Asexualitätsbeziehung - die Kindsliebe. Nach den Regeln dieses Büchsken also Kiddieliebe. Für Kinder: Wenn Mamie und Papie nicht ständig rumknuhtschen und sich nicht andauernd "ich liebe dich" und "Schatz" hinterherrufen (-schmeißen) würden. Aber ihr kennt dat wahrscheinlich gar nich' anders. Und das ist auch gut so! Für euch!

Asexuelle, oder zu Deutsch: "die vom Arterhaltungszwang - Poppflicht - Befreiten", also die nicht vom SexuellSein Betroffene, sind (verhältnismäßig) wenige Menschen, die ihre Finger, Lippen, Zunge und sonstige Körperteile vom Demjenigen, den sie ganz doll lieben, MÜHELOS fernhalten können. Es fällt den Erwachsenen schwer - ich kann das täglich beäugen. Und dat paulinsche sagt dann auch immer iii.

Mir fällt es nicht schwer - im Gegenteil. Ich sag's mal an dieser Stelle ganz offen aus: wenn mich überhaupt etwas "heiß" macht, ist es "was", aber nicht wer. Dat paulinsche haddat nich' so mit Menschen, egal ob Mann oder "Weib". Kurz: mit Erwächsisch.

Noch in Erwächsisch: Ich verspüre keine sexuelle Anziehung - was auch immer das auch sein soll - dat sexual (physical) attraction. Ich kenn's nich', und so kann es mir auch egal bleiben - nachempfinden könnte ich es sowieso nich'. Und so kann ich's auch den Kindern nicht erklären. Tut mir Leid für Euch, liebe Eltern!

Folgender Abschnitt geht mit dem Worte "sexuell" auf einer Ebene um, die Kinder ziemlich früh erklärt bekommen sollten - eine wie auch immer gestaltete Anziehung zu Jungs - in meinem Fall war es eher eine "Abziehung" - verspürte ich jedenfalls bereits mit 5. Ich wäre damals gewiss erleichtert gewesen, wenn ich darauf mental vorbereitet gewesen wäre - selbst wenn so ganz ganz bisschen.

Es ist nämlich so, dass es Leute gibt, die "wie Zäpfken abgehen" können, und die, die et nicht "schaffen", weil Das, was sie sich vorgestellt haben, nicht und NIE stattfindet - dat sind die Asexuellen. Dat is' wie mit dem Glauben an den (Weihnachts)Mann - irgendwann isser wech.

Nun ist das aber noch so, dass ich, weil ich keinen Menschen sexuell begehrenswert finde, sexuell also unorientiert bin. Un' es war mir tatsächlich egal, wer an mir rumfummelte. Ich bekam davon manchmal nur sexuelle Interesse - und das nicht für die Person, die sich gerade mit mir beschäftige, sondern für die angenehmen Empfindungen in mir, die zusammen als "sexuelle Erregung" bezeichnet werden. Das heißt, ich bin irgendwie "kaputt" im Kopf - Das, was die Anderen irre auf- und erregend finden, ist mir so ziemlich egal. Und deswegen finde ich die Anderen "unnormal", und bezeichne deren Verhalten gleich als Wahn. Das ist natürlich nicht richtig - für die Anderen - , aber für mich schon. Das nennt man "relativ sein" - Relativität - es kommt also auf den Blickwinkel an - auf den Standpunkt, was man selbst (bezogen) hat.

Ich meine, die Erwachsenen suchen nach "Liebe" nur als nach einem Zugang zu einer Möglichkeit, seinen Wahn nach ssechs-sieben auszuleben - für Kinders also: für die Ziffer. Wie etwa 69 (mein Geburtsjahr). Sie suchen also nicht nach Liebe, so wie ich sie verstehe, und vor Allem dat paulinsche, sondern nach einem Menschen, der sie nah genug ranlässt - , um dann seine Wahn ausleben zu können. Und sie machen sich sogar ein Recht daraus und nennen es "eheliche Pflichten". Mit den ganz schlimmen Konsequenzen - wenn diese Pflichten nicht regelmäßig erfüllt werden, darf man fremdgehen oder man kann sich sogar scheiden lassen - den "Vertrag" somit kündigen. Also für mich sind damit alle Merkmale eines Wahns gegeben.

Aber ich liebe immer! Mal mehr, mal weniger heftig. Und immer ganz ohne Wahn.

Ich nannte das oben kurz Kiddieliebe, Kindsliebe und will hier noch etwas tiefer darauf eingehen, damit man es zumindest erahnen könnte, was das so sein könnte. Zuerst aber, was es nicht ist: Es ist keineswegs etwas kindisches, leichtes, flüchtiges, sondern eher das genaue Gegenteil. Und, es kann sich durchaus auch an ein Kind richten, muss aber gar nicht. Die elterliche Liebe ist entsprechend so ziemlich nah dran an Kindsliebe. Die elterliche Liebe wird lediglich - zusätzlich - durch den Grundgedanken "das ist mein Kind - mein Fleisch und Blut", "mein ganzer Stolz" und Ähnliches geprägt. Gerade diese Gedanken haben bei Kindsliebe überhaupt keinen Entstehungsgrund.

Kindsliebe, genau wie die elterliche auch, ist NICHT auf eine Erwiderung hinaus. Genau deswegen kann man sie getrost auch bedingungslos bezeichnen.

Kindsliebe enthält absolut gar keine sexualisierten Interessen und kennt entsprechend auch keine Eifersucht, Klammern und Blindheit. Letzteres bedeutet, dass die Objektivität der Betrachtungsweise für den Kindsliebenden - ganz im Gegenteil zu den "gewöhnlich" Liebenden - weitestgehend erhalten bleibt.

Selbstverständlich kann man es sich nicht aussuchen, ob man nun die "herkömmliche" oder die Kindsliebe "bekommt". Ich hatte allerdings schon mal beides. Auch gleichzeitig, also die Eine für den Einen, und die Andere für den Zweiten - sie "berühren" sich ja nicht. Wenn, dann nur im Zeitplan und Geldbeutel.

Genau an der Stelle will ich mich noch zu dem Begriff "platonische Liebe" beziehen. Kindsliebe ist KEINE platonische Liebe, und das aus vielen Gründen. Erst einmal muss jedoch ein Bild davon in den Raum, was die platonische Liebe überhaupt sein sollte.
Vorsicht: Einmal Guugeln reicht nicht! Et jeht nich' um dat Eichhörnchen!

Nach dem Urheber dieses Begriffs ging es um den bewussten Verzicht auf sexuelle Handlungen im Rahmen einer - für mich ja - gewöhnlichen Liebe, und zwar aus Gründen eines Mangels. Auf meinem Beispiel wäre mein Alter dieser Mangel, im Klartext die damit unweigerlich einhergehenden optischen Mängel, was mich als einen platonisch Liebenden davon abhalten sollte, körperliche Nähe zu Ihm und Weiteres in "die" Richtung zu vermeiden. Meine Meinung zu dieser Theorie ist eindeutig - es ist ein Märchen, oder stammt es von einem Meinesgleichen, der's aber nicht begriffen hat, worum es wirklich geht. Denn, soviel Sexualität besitze selbst ich, um sagen zu können: Nach jener Theorie wäre die platonische Liebe die astreinste Masochie. Selbstquälerei mit wahrscheinlich schwerwiegenden psychischen Folgen. Ich glaube nicht an die Möglichkeit einer solchen Enthaltsamkeit, sondern gehe, wie übrigens viele andere Denker auch, davon aus, dass damit lediglich die schönrederischen Aspekte der tatsächlich stattgefundenen Gigolo-Beziehungen bedient wurden.

Heute versteht man unter platonischer Liebe einen UNBEGRÜNDETEN Verzicht auf, oder das NICHTVORHANDENSEIN von sexuellen Aspekten in einer Liebesbeziehung. Wahrscheinlich bin ich zu dumm "zum zum", um das zu verstehen, oder habe ich zu viele im Bett gelandete "platonisch" Liebende erlebt, oder beides - ich weiß es nicht. Ich frage mich nur, warum man etwas Liebe bezeichnen muss, wenn es das nicht ist, weil der Wummms dahinter fehlt, oder "platonisch", nur weil man's genau weiß, "datt et schlich' nich' geht!" - weil es beispielsweise um die beste Freundin der eigenen Frau, Mutter seiner Freundin oder um eine wie auch immer gestaltete andere - unmögliche - Konstellation geht. Da gibt es nur eine Möglichkeit - Zusehen, dass man Land gewinnt.

Der Unterschied der Kindsliebe zu einer wie auch immer gemeinten Platonischen besteht also im gänzlichen FEHLEN vom sexuellen Interesse an die - ansonsten - "heiß" geliebte Person. Genau deswegen gehe ich auch davon aus, dass man dazu asexuell ( jemand, der vom Sexuellsein nicht betroffen ist) veranlagt sein muss, um überhaupt erst einer reinen Kindsliebe verfallen zu können.

Kindsliebe ist also eine intensive "kindische" Liebe, die keine Rollenteilung (der Stärkere und die Schwächere beispielsweise) kennt, sehr wohl aber die Verantwortung und Pflichtbewusstsein hinsichtlich der Interessen des Geliebten.

Als Kindsliebe bezeichne ich das, denn es ist völlig frei von Hintergedanken, Besitzdrang, "Geschäftsidee", Investitionsgedanken, Altersvorsorge, "sich schmücken", "(zukünftiger) Mutter / Vater meiner Kinder", "Ich bin nicht vom anderen Ufer!" usw usf. Das waren wohl die gängigsten Gründe, sich bewusst mit jemandem zusammenzutun und das "Ergebnis" dann als Liebe zu präsentieren. Kinder sind nun mal - nur im Ergebnis - aufrichtig, weil sie es noch nicht gelernt haben, den Anderen etwas vorzumachen. Sie haben aber auch - noch - keine ernsthaften Ambitionen und fast gar kein Ego - das sind ja die Hauptgründe, jemandem etwas vorzumachen. Und - Ambitionen sind fester Bestandteil von einem Ego.

Was ist Kindsliebe im Detail? Im Grunde schon genau das, wie Kinder die, die sie "lieb haben", behandeln. Das Wichtigste: Sie wollen alles, was sie haben, mit den "Geliebten" teilen. Dafür ist Kindern Nichts zu schade.

Und, Kinder wollen eigentlich nur mit den "Geliebten" spielen. Leider machen Die ja selten mit, und so müssen die Kinder schon von klein an damit leben lernen, dass nur "die absolut zweite Wahl" für sie zur Verfügung stehen wird. Denn daran wird sich zukünftig grundsätzlich ja nie etwas ändern. Ich gehe ganz davon aus, das es nur deswegen die "gewöhnliche" Liebe (Lat: amore vulgaris) ja auch gibt, um zwei dann doch noch irgendwie aneinander "festzukitten", die eigentlich gar nicht zusammengehören könnten. Später übernehmen dann die Kinder - wenn man sie lässt - die Aufgabe des Kitts. Und danach die Aussichtslosigkeit anderweitig nebst Wehwehchen.

Und, Kinder wollen ihren Geliebten immer vom ganzen Herzen helfen. Viel zu oft werden sie leider weggestoßen mit den Worten "Du störst nur!"

Genau da vermute ich den Ursprung der psychischen Schwierigkeiten in der Pubertät - man müsste sich da Eines deutlich machen: Man hat gerade nicht einfach nur "Danke, aber ich benötige keine Hilfe" gesagt, sondern "Du taugst nichts!"

Das ist aber noch nicht alles - der eigentliche Hieb besteht darin, dass das Kind ja mit einem Geschenk kam - es wollte von sich etwas "abgeben", verschenken, musste dann aber erleben, dass niemand sein Geschenk haben möchte. Und da fragt es sich berechtigterweise: Was soll ich dann überhaupt noch hier - dann gehe ich doch lieber in meine Schmollecke. (Das weiß ich so ganz genau, weil ich damit - heute noch - sehr oft konfrontiert werde.)

Der Grund dafür ist die Gefühlskälte der Menschen - selbst eigenen Kindern gegenüber. Heißt - die Menschen sind nicht imstande, die Beweggründe der Anderen, ich wiederhole - selbst der eigenen Kinder - , richtig zu deuten, zu erkennen. Der Grund für die Gefühlskälte steckt jedoch in dem Ego. Und Genau deswegen werd' ich darauf auf den folgenden Seiten rumreiten, bis "mich" dat A glüht. Das aber gleich erst.

Erst einmal noch weiter mit Kindsliebe. Kinder wollen "für ihre Liebe" so akzeptiert sein, wie sie sind - mal dreckig, mal dumm, mal hässlich. Denn sie können daran selbst ja nichts ändern! Aber sie brauchen es, dafür nicht abgestoßen zu werden.

Abschließen tut Das hier die Frage des Vertrauens. Den Kindern ist gewiss nicht klar, was Vertrauen wirklich ist, das aber nur, weil sie sich nicht vorstellen können, das gelogen, betrogen, absichtlich beleidigt und sich über Einem lustig gemacht wird. Und genau hierin besteht der Ursprung des Vertrauens - das ist schlicht das pure Gegenteil des "normalen" Umgangs zwischen den Menschen. Zusammengefasst: Man vertraut Einem, wenn man zu der Überzeugung gelangt ist, dass man von Dem nicht wie üblich behandelt wird. Ist schon krass, oder?!!

Genau das ist der Hauptpunkt, warum ich mich immer noch als ein Kind betrachte! Ich werd' immer und überall nur ausgenommen, betrogen, belogen und und und. Un' darauf habe ich kein' Bock mehr - seit meinem 26.n Lebensjahr - ich machte zu, Schluss mit Menschen. Die jedem eigentlich ja gesetzlich auferlegte Pflicht, sich der Nichtvertraubarkeit zu fügen, indem man sich in einer Gesellschaft INTEGRIERT, musste ich schlicht ignorieren. Dazu bin ich einfach viel zu Sensie, oder zu sensy (Glossar folgt).

Zum Glück habe ich ja die Fähigkeit, als 'n Kind zu lieben. Das ist die einzig verbliebene Brücke zwischen mir und der Menschheit. Denn diese Liebe zwingt mich ja, mit einigen wenigen in Kontakt zu bleiben.
Und Die ist immer da.

                      -       -       -





Jetzt hat's dat paulinsche aber echt schwerst erwischt - vor weit ü einem Jahr - es ist ganz hin und weg von Ihm. Ich kann nur zukucken und staunen. Und weinen. 20...30 Mal am Tag ist normal. So is' Liebe, und das ganz ohne Wahn. Den Schwennie.

"Warum weinst du denn", fragt mich dat paulinsche oft. Ich kann nur flüstern: Et is'so schön, dat et Ihn in meinem Leben gibt. Find'ste nich?

"Ja, schon", sagt es, ", aber heulen würd'ich deswegen nicht!"

Das ist nun wieder ein anderer "Swennie" - ich nenn' sie mal Susie. Die Heulsusie.

Die gehört eigentlich nicht zu mir, aber sie meldet sich, genau wie dat Swennie. Allerdings heftigst öfter als der Swennie. Und sie verliert auch weeehsentlich mehr Flüssigkeit als dat Swennie. Und dannnoch Salz! Ich muss ständig salziges essen, um dat auszugleichen. Dat is' schlimm is' dat!

Die Susie die findet immer was - mal heult sie vor Glück und Freude, mal aus Mitleid mit mir, mal wässert sie wegen Sehnsucht oder tränt die Gerührtheitstränen. Meistens weiß sie aber auch selbst nicht, warum.
Weiber! Echt!

Und, wenn ich schon dabei bin, euch meine "Familie" vorzustellen - da gibt et auch noch dat Ernstie. Dat sagte mich grad "eS schreibt sich »daS«". So eener isset. "Der Klugs.....er". Aber der ist von uns allen dat Erwächsichste, oder, korrekterweise - dat war wieder dat Ernstie - et beherrscht dat Erwächsisch ja ziemlich gut. (Wir lassen ihn aber selten bis gar nicht zu Ende sprechen.) Ich denk' sogar, wenn alle Männer sonen Ernstie hätten, und auf ihn auch hören würden, hätt'ich mit Den überhaupt keene Probleme. Is' aber nich' so. Die hören nur auf ihren Swennie. Also hab' ich die Probleme. Immer.

Zuletzt mit dem Knuffie. Is' auch so'n junger Spund. Und, hömma, der wollt' dat nich', dattich ihm schrieb, wat dat paulinsche mir gesagt hatte: Der is' knuffich!

Der sagte mir nur, ich bräucht' dat nich! Da frag' ich mich abba, woher willer wissen, wat ich brauch' und wat g'rad' nich'?! Er kenntmi' do' gar nich'!

Später dann klärte mich Ernstie auf, wie der Knuffie das gemeint haben könnte. Er wölle mir möglicherweise nur nett mitgeteilt haben, dass die Mühe, die ich mir mit Schreiben mache, umsonst sein dürfte. Et sei Konjunktiv, fügte et hinzu.

Hallo Leute - dat wardoch keene Mühe - dat war Spass hoch vier. Und dann noch ganze fünf Tage lang. Fast ununterbrochen. Vom Ssechs Sieben holste nie so viel raus.

Kannet sein, datt diese "aufgeblasenen" Kerlens meinen, ich würde mir Einen von Den angeln wollen?

Dabei bat ich sie nur um Überlebenshilfe. (Is' mir klar, datt ihr dat nich' versteht - ihr könnt ja für sich selbst leben. Ich nicht!
Genau da liegt der Unterschied!)



.